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           Über unser Berlin         

Die Links verweisen jeweils zu einem Stadtteil Berlins, von dort geht es weiter zu den einzelnen Sehenswürdig- keiten. 

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Berliner Siegel

Chronik von Berlin
 
1237 Die mittelalterliche Kaufmannssiedlung Cölln auf dem linken Spreeufer wird erstmals urkundlich erwähnt.
1244  folgt die gegenüberliegende Schwesterstadt Berlin.
1307  Vereinigung zur Doppelstadt Cölln - Berlin.
1486  Residenz des Kurfürsten von Brandenburg.
1709  Königlich - Preußische Residenzstadt.
1740  Regierungsantritt Friedrich des Großen. Berlin gewinnt als Hauptstadt europäischen Rang.
1871  Hauptstadt des Deutschen Reiches.
1918  Novemberrevolution.Ausruf der Republik (9.11.).
1920  Ausweitung zur Einheitsgemeinde „Groß - Berlin“ mit 20 Verwaltungsbezirken.
1933  Machtergreifung der Nationalsozialisten.
1936  XI.Olympische Sommerspiele.
1938  Reichspogromnacht (9.11.).
1945  Berlin wird Viermächtestadt.
1948  Die Sowjets kündigen die Zusammenarbeit mit den drei westlichen Besatzungsmächten auf, Beginn der elfmonatigen
          Blockade.Politische Teilung in West- und  Ostberlin.
1953  Volksaufstand in Ostberlin und der DDR (17.6.).
1961  Gewaltsame Teilung der Stadt durch den Bau der Mauer  (13.8.).
1971  Unterzeichnung der Viermächte - Abkommens.
1985  Gründung des Escort Club Berlin (26.7.) durch Thomas Paul.
1987  Getrennte 750 - Jahr - Feiern in beiden Hälften der Stadt.
1989  Die Mauer fällt (9.11.) ,Wende in der DDR.
1990  Tag der Einheit (3.10.) und erste Sitzung einer gesamtdeutschen Volksvertretung seit 1933 im Reichstag (4.10.) .         Nach über 40 Jahren wieder Wahl eines Gesamtberliner Parlaments (2.12.).
1991  Berlin wird Regierungssitz (20.6.).
1995  Der Escort Club Berlin wird 10 Jahre alt (26.7.).
1996  Der Potsdamer Platz wird zur größten Baustelle Europas
1997  Der Grenzverlauf des ehemaligen Todesstreifen wird durch Kopfsteinpflaster sichtbar
1998  Die Stadt wächst zusammen
1999  Die Bundesregierung zieht nach Berlin
2000  Der Escort Club Berlin wird 15 Jahre alt und feiert in Berlin - Mariendorf

1253                        1280                        1338                       1460

Erklärung der Stadtsiegel

14. Juli 1253. Das älteste Berliner Siegel, das auf einer Urkunde des Brandenburger Markgrafen Johann I. zu finden ist, zeigt als Wappentier den Adler der Brandenburger und ein dreitürmiges Stadttor (22. 3. 1280). Die Urkunde, die mit dem Siegel versehen ist, verleiht Frankfurt an der Oder das Stadtrecht nach Berliner Vorbild — sie gibt also Aufschluß über die Verfassung der Stadt Berlin.

22. März 1280. Der Bär, das Wahrzeichen von Berlin, taucht erstmals auf einem Siegel auf: Die Urkunde, in der die Kürschnerzunft vom Rat der Stadt bestätigt wird, ist mit einem Siegel versehen, auf dem zwei Bären abgebildet sind. Gegenüber dem ältesten Berliner Siegel von 1253 ist der Torbau entfallen, in der Mitte steht das landesherrliche Wappen, der Adlerschild, auf dem der brandenburgische Helm mit Adlerflug ruht. Rechts und links erheben sich zwei mit dem Kopf zum Schild gewandte Bären. Im Zug des aufkommenden Lokalpatriotismus verleiht sich die Bürgerschaft, indem sie auf die erste Silbe des Stadtnamens »Bär« anspielt, ein individuelles, für Berlin typisches Stadtsiegel.

30. Oktober 1338. Der Bär, das Wahrzeichen Berlins, taucht auf einem Siegel der Stadt auf, das eine Urkunde des Stadtrates über Pfandgelder ziert (2. 3. 1280). Das nach der Umschrift »Secretum civititas Berlin« (Siegel der Stadt Berlin) auch Sekretsiegel genannte Medaillon zeigt den Bären allerdings nicht — wie später üblich — in aufgerichteter Position, sondern auf allen Vieren. Über dem Rücken des Bären erscheint der Brandenburgische Adler in einem Schild.

Um 1460. Berlin erhält ein neues Stadtsiegel, das die Unterwerfung der Stadt unter den Willen des Landesherrn auch äußerlich dokumentiert. Während das alte Berliner Siegel (30. 10. 1338) einen Bären zeigte, der den landesherrlichen Adlerschild am Band hinter sich herzieht, sind die Verhältnisse auf dem neuen Siegel gerade umgekehrt: Der wiederum auf allen Vieren kriechende Bär befindet sich in den Klauen des Adlers, der sich über ihm erhebt.

Um 1650. Johann Gregor Memhardt, Baumeister am kurfürstlichen Hof in Cölln zeichnet die erste erhaltene Karte Berlins und Cöllns. Man erkennt aus ihr Lage und ungefähres Aussehen der wichtigsten Gebäude sowie die mittelalterlichen Mauern mit Türmen und Toren. Auch ist die Einteilung des hinter dem Schloß seit 1646/47 angelegten Gartens in Lust-, Wasser- und Küchengarten aus dem Plan zu ersehen. Memhardt war aus seiner Heimatstadt Linz schon 1622 aus religiösen Grunden nach den Niederlanden geflohen.